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Ausstellungsbeteiligung im Foyer der Hofburg Innsbruck

Vernissage am Freitag, dem 8. Mai 2015 um 19 Uhr

Ausstellungsdauer:
9 – 27. Mai 2015
Mo – So 9 – 17 Uhr
Mi 9 – 19 Uhr

Führungen durch die Ausstellung ab 17 Uhr

2015

Unterm Himmel

Ina Luttinger, unterm Himmel Öl auf Leinwand 65x65 cm



2013

Ina Luttinger, wohl an

2013, Öl auf Leinwand, 50 x 50 cm



2012

Drache, 2011 - 2012

Foto-Kunst-Projekt von Othmar Kopp Thema: Sehnsüchte / Tagesträume / Neuronenspiele Teil 1: Transformierter Drache Teil 2: Relikte Ausgangspunkt für diese Arbeit ist die allgemeine Vorstellung über das Altern, das mit Krankheit, Gebrechlichkeit, Verlust an äußerer Schönheit, Einsamkeit, allgemeine Geringschätzung, Armut, etc. assoziiert wird! Meine Sehnsucht nach einem ganzheitlich erfüllten Leben bewog mich, diese zum größten Teil auf Negativität basierenden Denkmuster - sie sind ja allgemein gegenwärtig und verinnerlicht, auch die mediale Welt verbreitet sie - zu ignorieren um so diesen natürlichen Prozess als einen wertvollen und positiven Verlauf des Lebens wahrzunehmen. Ich gebrauchte deshalb einen seriell hergestellten Drachen – ein Massenprodukt, das einen Marienkäfer darstellte. Im Verlaufe des Arbeitsprozesses verwandelte ich das lieblos hergestellte Spielzeug in meinen persönlichen Drachen. Es entstand eine Blüte, einem symbolträchtigen Terminus, die durch deren Farbigkeit – weiß ist gleich Reinheit, Wahrhaftigkeit, Authentizität – zusätzlich beschrieben wird. So definiert sich mein Drache als ein Weg vom Allgemeinen, Anonymen und Klischeehaften hin zum Individuellen, zur Erneuerung und Erweiterung meiner persönlichen Perspektive. Die Relikte des ursprünglichen Drachens sind als mahnende Zeugnisse im Teil 2 noch vorhanden.



innen versus außen

Textilsymposium März 2012 UNZONE, Schwoich bei Kufstein Eine Innenschau im Vergleich zum Ausdruck im Äußeren.



Brücke 2012, Öl auf Leinwand, 100 x 120 cm



2011

Rosenblätter 2011, Öl auf Leinwand, 65 x 65 cm



a woid a void, 2011

Open Air Projekt zum Jahr des Waldes UNZONE, Schwoich bei Kufstein und Kulturforum Itter Müllbaum: Unzone Landart Schwoich 2011 Ina Luttinger - YouTube vimeo.com/26691853 Pilz-Objekte: reizend Cosima, 2011 Ol auf Leinwand 45 x 40 cm Lit.: a woid a void, Open Air Projekt zum Jahr des Waldes, Itter 2011



o.T. 2011, Öl auf Leinwand, 35 x 50 cm



Traumlandschaft 2011, Öl auf Leinwand, 80 x 120 cm



2010

Weihnachten, es darf werden, 2010, Öl auf Leinwand, 25 x 25 cm



2009

wechselhaft bis heiter

Gegenstand dieser Präsentation ist die Werbung, deren übermäßigen Überflutung, wie die Achtlosigkeit und der verschwenderische Umgang mit den Produkten. Die alltäglich einlangende Flut von Werbematerialien per Post und parallel dazu die Faszination, die die Dinge der belebten Natur – für mich Basis allen Lebens - auf mich ausüben, waren die Quelle der Inspiration zu diesem Thema. Der Film „LET’S MAKE MONEY“ von Erwin Wagenhofer, Österreich 2008, Regie, Buch und Kamera, intensivierte mein Interesse an diesem brisanten Thema. Ich verwende in diesen Bildern reißerische Slogans aus diversem Werbematerial und stelle sie Naturgemäßem, Lebendigem und Selbstverständlichem gegenüber. Es finden sich Naturdinge mit Fundstücken von der Straße (Artefakten von Menschenhand geschaffen) - meist handelt es sich dabei um achtlos weggeworfene Konsumartikel, wie Verpackungsmaterialien – zusätzlich mit Gefühlsmäßigem kombiniert. Ich arrangiere sie mit einem ernsten, aber auch ironisch-heiteren Blick auf die aktuelle Situation der prekären Weltwirtschaftslage, der Ausbeutung der Ressourcen unserer Erde und damit verbunden werfe ich auch nebenbei einen Blick auf die Frage der Entsorgung unserer Müllberge.



wechselhaft bis heiter: Fundstücke, Öl auf Rigips, 25 x 25 cm



2008

innerhalb 2008, Öl auf Leinwand, 40 x 40 cm



inmitten 2008, Öl auf Leinwand, 40 x 40 cm



außerhalb, 2008, 40 x 40 cm, Öl auf Leinwand



2006

Kreativität, ja aber..., 2006, Öl auf Leinwand, 55 x 50 cm

Wo beginnt Behinderung? Jeder Mensch hat seinen ganz persönlichen Traum! Diese zwei Aspekte zu überdenken war Intention und ist Aufforderung an den Betrachter. In jedem Menschen lebt ein Impuls nach Kreativität, existieren Visionen nach Perspektiven individueller Gestaltung des Lebens. Gesellschaft, Politik, Konventionen, Moralvorstellungen und Denkkonstrukte stellen Barrieren auf und verhindern oft ein eigenverantwortliches und sinnerfülltes Dasein. Deshalb: Entfernen Sie bitte Ihre Barrieren! TRÄUME TRAGEN DEN KÖRPER Reflexionen zwischen Kunst und Behinderung Partnerschaft der Zivilinvaliden und Zivilversehrten der autonomen Provinzen Bozen-Südtirol,Trentino und Nordtirol Kuratoren: Gabriela Nepo-Stieldorf und Giangiorgio Gruber Lit.: Träume tragen den Körper, Kunst und Behinderung, Bozen 2006



Naturporträts

Die Bilder aus der Serie Naturporträts sind eine Veranschaulichung der menschlichen Befindlichkeiten und Entwicklungen die ich durch Pflanzen zum Ausdruck bringe. Blüten, Samen, Keimlinge und Wurzeln sind zu einem Jahreskreislauf angeordnet. Letztere sind in einen Kreis (Metapher für Kosmos und Ursprung unseres Daseins) eingebunden. Sie verweisen auf die Wurzeln des Individuums, sowie des Kollektivs und führen in die Vergangenheit zu den Vorfahren und zu der Entwicklung der Menschheitsgeschichte. Ich nahm eine Auswahl von bedeutenden Frauen, ausgehend von der Antike bis heute, wo zuletzt meine Enkelin Elena als Sinnbild für zukünftige Generationen gestaltender, kreativer Frauen dargestellt ist. In die Gegenwart zu unserer vom Computer dominierten und technologisierten Welt führt ein Bild mit dem Ausschnitt einer Platine. Dem gegenübergestellt ist ein Menschenkeimling im Frühstadium nach der Theorie (aus Anthropogenie, 1874 erschienen, diese gilt heute als überholt) von Ernst Haeckel (1834-1919) . Laut Haeckel's biogenetischem Grundgesetz besteht eine überraschende Ähnlichkeit zwischen der Keimesentwicklung von Mensch und Tier. Die Nazi-Ideologie hatte sich dieser Lehre bedient, indem sie als Begründung für Rassismus und „Sozial-Darwinismus“ herangezogen wurde. Polarität, Vergänglichkeit, Wandel sind weitere zugrunde liegende Gedanken meiner Arbeiten. Der Reigen schließt sich, jedoch ein Neubeginn kündigt sich bereits mit dem Samen der Beere des Exponates Laub wieder an.



2003

o. T. 2003, Öl auf Leinwand, 40 x 40 cm



2001

Paliano



Ina Luttinger - Innsbruck // Tirol // Austria - agentur luttix